Menschen mit Behinderung

St.-Suitbert-Haus

Nummer eins von zwei gefunden

SSH_Grundstück_Grabenstraße

"Wir sind einen wichtigen Schritt vorangekommen" sagt Rainer Knubben, Vorstand des Caritasverbandes Gladbeck. "Mit dem Kauf des Grundstücks an der Grabenstraße können wir nun mit einer der zwei fehlenden Wohngruppen für die Dezentralisierung des St.-Suitbert-Hauses in die Bauphase übergehen." In der Nähe der Feuerwache, des Betriebshofes, des Carrée am "Roten Turm" und nahe der Stadtmitte gelegen, entstehen damit bald im Sinne der Inklusion Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.

"Wir waren auf der Suche nach rund 1.200 Quadratmetern für eine Wohngruppe mit insgesamt 16 Menschen mit Behinderung. Mit den Gegebenheiten, die das Grundstück bietet, können wir wahrscheinlich zusätzlich noch vier weitere Wohnungen schaffen, die von Menschen mit Behinderung im Rahmen eines ambulant betreuten Wohnens angemietet werden können", so Stefan Mühlenbeck, Abteilungsleiter Beratung und Teilhabe im Caritasverband.

"Jetzt fehlen uns noch rund 2.000 Quadratmeter für eine Wohngruppe mit insgesamt 24 Menschen mit Behinderung sowie die Räumlichkeiten der Tagesbetreuung, die aktuell noch im St.-Suitbert-Haus stattfindet", ergänzt Ute Weber, Einrichtungsleiterin des St.-Suitbert-Hauses. "Ziel bleibt weiter, dieses Grundstück so schnell wie möglich zu finden und zu erwerben", so Stefan Mühlenbeck.

Allein die Größe der Grundstücke ist bei dem Projekt der Dezentralisierung nicht entscheidend. "Ziel der Wohngruppen ist im Sinne der Inklusion, die Menschen mit Behinderung in unsere gesellschaftliche Mitte rücken zu lassen und ihnen zu einer möglichst hohen Selbstständigkeit zu verhelfen", sagt Stefan Mühlenbeck. "Eine geeignete Infrastruktur ist daher ebenso ausschlaggebend." Dazu gehöre beispielsweise eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, fußläufig zu erreichende Geschäfte und Arztpraxen.

"Wir sind diesbezüglich auch an die Kriterien unserer Förderer wie dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe oder der Aktion Mensch gebunden", erklärt Ute Weber. "Diese prüfen die Grundstücke ebenfalls und achten zum Beispiel darauf, ob die Infrastruktur eine Teilhabe am gemeinschaftlichen Leben ermöglicht."

"Wir hoffen weiterhin, bis Ende dieses Jahres auch das zweite noch fehlende Grundstück gefunden zu haben und damit die Weichen für den Abschluss des Projektes zu stellen. Gespräche hierüber werden aktuell bereits geführt", sagt Vorstand Rainer Knubben.

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