Mit System ins neue Schuljahr gestartet

Ziel ist es, Kinder mit besonderem Unterstützungsbedarf noch besser im Schulalltag zu begleiten und gleichzeitig die gesamte Schulgemeinschaft zu stärken. Der Caritasverband ist mit seinem Familien unterstützenden Dienst (FuD) Kooperationspartner des Projekts und verantwortlich für die Assistenzkräfte.

Im Rahmen mehrerer Teamtage und Workshops, organisiert und durchgeführt durch den FuD, haben sich die Assistenzkräfte und die Lehrkräfte gemeinsam auf die neue Einsatz-Situation vorbereitet. So bildeten sich die Klassenteams aus Lehrkraft und Assistenzen, die sich gleich durch verschiedene Teambuilding-Spiele kennenlernen konnten. Die Kinderkrankenschwestern, die ebenfalls über den FuD an der Jordan-Mai-Schule im Einsatz sind, gaben einen Kurs in Bezug auf die alltäglichen Herausforderungen in der Pflege, die auf die Assistenzen warten. Das "A bis Z" der Jordan-Mai-Schule lieferte einen umfassenden Einblick in die Abläufe und Vorgaben der Schule.
Derzeit ist jeden Morgen eine Mitarbeiterin des FuD in der Jordan-Mai-Schule als Ansprechpartnerin vor Ort, um die in den ersten Tagen aufkommenden noch offenen Fragen zu beantworten oder auch, um an der ein oder anderen Stelle organisatorische Abläufe bei Bedarf anzupassen.
Die systemischen Schulassistenzen unterstützen Schülerinnen und Schüler direkt im Unterricht sowie im gesamten schulischen Alltag. Dabei steht nicht die klassische Einzelbegleitung im Mittelpunkt, sondern ein flexibler und gemeinschaftlicher Ansatz: Die Assistenzen begleiten Kinder bedarfsgerecht im Klassenverband, in Kleingruppen oder in individuellen Situationen - immer in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Lehrkräften der Schule.
