Mahlzeit!

Täglich eine warme Mahlzeit für alle, denen wenig Geld zur Verfügung steht. Das ist der Grundgedanke des Angebots "Mahlzeit!". Auch für das Jahr 2026 ist es dem Caritasverband Gladbeck noch einmal gelungen, das Projekt trotz wegfallender Fördermöglichkeiten auf sichere Beine zu stellen und es weiterzuführen.
"Wegen der beständig hohen Nachfrage haben wir in den vergangenen Wochen intensiv daran gearbeitet, das Angebot aufrecht halten zu können", so die neuen Caritasvorstände Susanne Middendorf und Benedikt Menke. "Insbesondere Wieland Kleinheisterkamp hat noch viele Gespräche mit potenziellen Spenderinnen und Spendern geführt und war dabei sehr erfolgreich." Zu den großen Unterstützern gehören beispielsweise die Caritas-Stiftung im Bistum Essen, Vonovia, der Lions-Club Gladbeck, Auto Schubert, Leopold Pelikan Kunststoff-Fenster, die Bäckerei Zimmermann, die ELE, die Sparkasse, die Volksbank, Transgourmet, A+K Kälteteam, Ecclesia Versicherungen, Elektro Schulte und die Caritasgruppen in den Kirchengemeinden.
Im Gemeindeheim St. Marien (Auf'm Kley 11, 45968 Gladbeck), gelegen neben dem Caritas-Seniorenzentrum St.-Altfrid-Haus, wird damit weiterhin von montags bis freitags zwischen 12 und 13:30 Uhr ein Mittagessen zum Preis von 1 Euro ausgegeben. Bezahlt wird mit Wertmarken, die eine halbe Stunde vor Beginn der Essensausgabe gekauft werden können. Kinder bis 12 Jahre erhalten weiterhin kostenlos ein Essen.
"Wir bedanken uns auch herzlich bei der Propsteipfarrei St. Lamberti, die uns die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellt und damit auch einen großen Anteil trägt", so Caritasvorstand Susanne Middendorf. "Gekocht wird in unserer Großküche im St.-Altfrid-Haus, die unsere eigenen Einrichtungen beliefert und auch das Essen auf Rädern anbietet. Die Gerichte bleiben wie gewohnt und es wird weiterhin Alternativen für Vegetarier oder Menschen, die religiöse Speisegebote beachten müssen, geben." Bis zu 100 Portionen können dabei am Tag ausgeteilt werden.
Gestartet war das Projekt Mitte 2023, damals gefördert durch Mittel aus dem Stärkungspakt NRW. Diese Förderung lief zum Jahresende 2023 aus. Im Jahr 2024 wurde ein Großteil des Angebots durch den Sonderfonds Energiepreiskrise im Bistum Essen getragen. Seit Jahresbeginn 2025 ist das Projekt nun rein durch Spenden und Eigenmittel des Verbandes finanziert.
